Bauen

Behörden genehmigen mehr Neubauten in Nordrhein-Westfalen

In NRW werden mehr Neubauten genehmigt.

In NRW werden mehr Neubauten genehmigt.

Foto: Felix Kästle / dpa

Düsseldorf.  Das Statistik-Amt macht etwas Hoffnung für Wohnungs- und Haussuchende in Nordrhein-Westfalen: Es werden mehr Neubauten genehmigt.

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Der Bau von Wohnungen und Häusern in Nordrhein-Westfalen zieht wieder an. Die Behörden genehmigten im vergangenen Jahr rund 18 400 Wohnhäuser und damit 4,4 Prozent mehr als 2017, wie das Landesstatistikamt IT.NRW am Montag in Düsseldorf mitteilte. Während die Nachfrage nach Zweifamilienhäusern etwas sank, stieg der Bedarf an Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern deutlich an.

Auch bei Neubauwohnungen vermeldete das Statistikamt Zuwächse: Die Behörden gaben 2018 die Freigabe für rund 48 800 Wohnungen und damit fast sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Angesichts des knappen Wohnraums vor allem in Städten wie Düsseldorf, Köln und Münster ist die höhere Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungsuchende eine gute Nachricht - zumal sie 2017 noch gesunken war.

Regional stellt sich die Situation sehr unterschiedlich dar. Am stärksten zog die Bautätigkeit für Häuser und Wohnungen in Münster an, dort gab es rund 73 Genehmigungen pro 10 000 Einwohner. Die Kreise Euskirchen und Steinfurt (beide rund 54) lagen in der Statistik direkt dahinter. In Gelsenkirchen gab es dagegen nur 8,3 Genehmigungen pro 10 000 Einwohner - so niedrig war der Wert sonst nirgendwo in NRW. Die Landeshauptstadt Düsseldorf kommt auf einen Wert von 49 und die Domstadt Köln auf 30,2 Baugenehmigungen pro 10 000 Einwohner. (dpa)

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