Urteil

Flammenwerfer bei Wind: Versicherer darf Leistung kürzen

Unkraut wird mit einem Flammenwerfer entfernt.

Unkraut wird mit einem Flammenwerfer entfernt.

Foto: imago

Celle.  Wer bei leichtem Wind mit einen Flammenwerfer Unkraut entfernt - muss im Schadensfall mit Kürzungen der Versicherungsleistung rechnen.

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Unkraut in Pflasterfugen können Grundstücksbesitzer beispielsweise mit einem Flammenwerfer entfernen. Sie sollten diesen aber nicht bei leichtem Wind einsetzen - sonst darf der Gebäudeversicherer im Schadensfall Leistungen kürzen. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichtes Celle hervor (Az.: 8 U 203/17).

Über den Fall berichtet die Zeitschrift «Das Grundeigentum» (Nr. 5/2019) des Eigentümerverbandes Haus & Grund. Ein Mann verletzte die erforderliche Sorgfalt, als er einen Brenner bei einer leichten Brise einsetzte. Es kam zu einem Hausbrand. Da der Mann grob fahrlässig gehandelt hatte, durfte der Gebäudeversicherer die Leistung um 30 Prozent kürzen. (dpa)

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