Pflege

Pflege der Eltern: Checkliste für Umzug erleichtert Start

Nach den Plänen des Sozialministers sollen Angehörige von Pflegebedürftigen in Zukunft finanziell entlastet werden.

Nach den Plänen des Sozialministers sollen Angehörige von Pflegebedürftigen in Zukunft finanziell entlastet werden.

Foto: Mascha Brichta / dpa

Rastatt.  Wer ein Familienmitglied pflegen möchte, sollte sich darauf vorbereiten. Mögliche Renovierungen sollten genauso geplant werden wie eigene Aufgaben.

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Die eigenen Eltern zu pflegen, klappt unter einem Dach oft am besten. Den Umzug von Mutter oder Großvater in die vier Wände der Kinder oder Enkel sollten beide Seiten aber gut vorbereiten - auf der praktischen Ebene ebenso wie auf der emotionalen. Checklisten und ausführliche Pläne können dabei eine große Hilfe sein, heißt es in der Zeitschrift «Pflege und Familie» (Ausgabe 2/2019).

So sollten sich die künftigen Mitbewohner zum Beispiel hinsetzen und gemeinsam alle Termine und den Papierkram regeln: Kündigungsfrist und Umzugsunternehmen, mögliche Umbaumaßnahmen und Renovierungen. Vielleicht gilt es auch Versicherungen und Verträge, für Hausrat und Telefon zum Beispiel, zu kündigen oder zu ändern. Und die Ansprüche auf Pflegegeld und -leistungen können sich durch den Umzug ebenfalls ändern.

Eigene Aufgaben und Zuständigkeiten

Mindestens ebenso wichtig wie das Formelle ist aber die Gestaltung des neuen Zuhauses: Welche Möbel kommen mit, welche persönlichen Gegenstände sollen wo stehen, wie wird das Zimmer dekoriert? Die pflegenden Angehörigen können sich derweil überlegen, wie sie ihren Eltern oder Großeltern den Start ins neue Umfeld erleichtern. Das geht zum Beispiel, indem man sie mit eigenen Aufgaben und Zuständigkeiten in den Familienalltag einbindet, soweit es die Gesundheit zulässt. (dpa)

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