Institutsgründung

iGREEN beschreitet neue Wege für die Forschung

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Soest. Die Fachhochschule Südwestfalen beschreitet außergewöhnliche Wege: Um das Forschungsmanagement und das Wissenschafts-Marketing auf professionelle Beine zu stellen, hat die FH am Standort Soest ein neues Institut gegründet. „i.GREEN” lautet das Zauberwort. Das

„i.GREEN” lautet das Zauberwort. Das ist die Abkürzung von „Instituts für Green Technology & Ländliche Entwicklung”. Hinter diesem Wortungetüm - oder auch dem eingängigen Kürzel i.GREEN - verbirgt sich die simple aber gleichzeitig geniale Idee, die Forschungsaktivitäten der FH Südwestfalen Standort- und Fachbereich übergreifend zu bündeln und zu vermarkten.

Einmalig

„Es ist in der Bundesrepublik einmalig”, so Professor Dr. Claus Schuster, Präsident der Fachhochschule Südwestfalen, „dass die Themenfelder Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und die Entwicklung der ländlichen Räume als Forschungsvorhaben miteinander verwoben werden.”

Eine Million Euro

Die FH Südwestfalen hat es getan. Eine Million Euro aus eigenen Rücklagen in die Hand genommen und das hochschuleeigene Institut i.GREEN gegründet. An der Spitze des Institutes steht als Geschäftsführer Dr. Ralf Biernatz. Der 39-Jährige schloss sein Master-Studium „Technischer Umweltschutz” an der FH Soest ab, war hier mit vier EU-Forschungsprojekten beschäftigt, promovierte in Kooperation mit der University of Boston zum Thema „Energiewirtschaft; war bei der VEW beschäftigt, leitete vier Jahre eine eigene Beratungsfirma und überzeugte als Netzwerk-Manager im Cluster EnergieRegion.NRW.

Forschungsgelder

„Nun wird es die Aufgabe von Dr. Biernatzki sein”, so FH-Vizepräsident Professor Hans-Ulrich Hensche, „immer wieder eine Antwort auf die Frage zu finden 'Wie kommt die FH an Forschungsgelder?'.”

Ein guter Weg

Dazu sollen Dr. Biernatzki und seine beiden Mitarbeiter in Kooperation mit der Hochschule Programme und Projekte aufsetzen, die sich rund um die Thematik „umweltverträgliche und bezahlbare Energieversorgung” drehen. Denn Wirtschaft und Politik haben die Forschungsmittel zur regenartiven Energiegewinnung kontinuierlich gesteigert. Von diesem Kuchen möchte sich die FH Südwestfalen ein großes Stück abschneiden. Prof. Hans-Ulrich Hensche: „Wir möchten uns durch i.GREEN zusätzliche Potenziale erschließen”. Ein guter Weg. Denn die FH Südwestfalen ist die erste Hochschule, die das Forschungsfeld „Ländlicher Raum” koordiniert bearbeitet.

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