Bilanz Messe Westfalenhallen

Messe Westfalenhallen schlägt sich in der Krise wacker

Foto: ddp

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Dortmund. Die Wirtschaftskrise hat in diesem Jahr voll auf den Messesektor durchgeschlagen.

„Das Messejahr 2009 war das schwierigste seit 2002”, urteilt der Messen- Dachverband AUMA. Gemessen daran hat sich die Messe Westfalenhallen Dortmund, eine der größten in Südwestfalen, noch recht wacker geschlagen.

Die AUMA-Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Ausstellerzahlen auf Deutschlands Messeplätzen sind als Folge der Wirtschaftskrise im Schnitt um 3 bis 4 Prozent zurückgegangen, die Besucherzahlen sogar um rund 9 Prozent. Demgegenüber verzeichnete die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH, operative Messe-Tochter der Westfalenhallen, eine Steigerung der Ausstellerzahlen von 8863 (2008) auf 9348. Die Besucherzahl sei aber von 795 819 auf 757 866 zurückgegangen, wie Geschäftsführer Stefan Baumann erläuterte.

Dennoch bleibt unter dem Strich ein kleiner Gewinn zwischen 100 000 und 200 000 Euro (Vorjahr: 1 Million), wie Baumann nicht ohne Stolz anfügte: „Wir bleiben damit der einzige deutsche Messeplatz unserer Größenklasse, der profitabel arbeitet” - und das ohne öffentliche Zuschüsse. Das Jahr 2010 schreibt Baumann aber weitgehend ab: „Wir gehen davon aus, dass die Gewinne ab 2011 steigen werden, wenn die Wirtschaft wiwieder angesprungen ist.” Die gesamtwirtschaftliche Lage wirke sich auf dem Messesektor stets zeitverzögert aus.

2010 stehen sieben neue Messen in Dortmund auf dem Programm, „so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr”, kündigte Baumann an. Die Themen reichen von fairem Handel (Fair), Autos (My Car), Outdoor und Reisen (Unterwegs), Heimtiere (Hund & Heimtier), Ausbildung (Einsteig Abi), Kreativität (Patchworktage) bis zur Leitmesse Best of Events, dem Treffpunkt der Event-Branche.

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