Weihnachten

Weihnachtsbäume werden teurer

Foto: WP

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Hagen.Zwei Wochen sieht er schick aus - dann fängt der gemeine Christbaum an zu reihern. „Und dafür“, denkt sich so mancher Weihnachtsliebhaber, „habe ich jetzt so viel Geld ausgegeben!“ Dieses Jahr werden die Bäume sogar noch ein wenig teurer.

Der Star unter den Weihnachtsbäumen ist und bleibt die Nordmanntanne. Laut des Bundesverbandes der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland liegt ihr Marktanteil bei rund 80 Prozent. Sie kostet direkt beim Erzeuger zwischen 18 und 22 Euro pro laufendem Meter, so Meinolf Mütherich, Weihnachtsbaumexperte beim Landesverband Gartenbau Westfalen-Lippe. Im Vorjahr waren es noch 16 bis 20 Euro. Blaufichten kosten momentan zwischen 12 und 16 Euro (im Vorjahr 9 bis 12 Euro), Fichten sind mit 8 bis 10 Euro die günstigsten Weihnachtsbäume. „Die Preise sind natürlich regional unterschiedlich. Es kommt auch auf die Transport- und Standgebühren an“, erklärt Mütherich. Wer im Sauerland, dem deutschen Weihnachtsbaum-Anbaugebiet schlechthin, wohnt, kann sich glücklich schätzen: Im Idealfall wächst der künftige Christbaum im Wald nebenan. Bedeutet: frisch und günstig.

Beim Erzeuger kann man seinen Baum fertig verpackt kaufen. Mutige schlagen ihn aber selber. Dieser „Eventkauf“, so Mütherich, führe aber keineswegs dazu, dass die Bäume günstiger würden. „Da muss man Parkplätze anmieten und Helfer organisieren - dadurch ist der Arbeitsaufwand für den Waldbauern sogar noch größer.“

Ein richtiges Schnäppchen kann man manchmal im Baumarkt machen. Dort werden die Bäume nämlich meist in verschiedenen Größenkategorien verkauft. Bei Hornbach etwa kostet die Nordmanntanne zwischen 130 cm und 170 cm 19,95 Euro. Das sind 12 bis 15 Euro pro laufendem Meter. Günstiger, aber nicht mehr so frisch. Vergleichen lohnt sich.

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